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Die Ordnerstruktur von systemd besteht aus verschiedenen Verzeichnissen, die Konfigurationsdateien, Unit-Dateien, Systemdienste und zugehörige Ressourcen enthalten. Hier sind die wichtigsten Verzeichnisse und ihre Funktionen:

  1. /etc/systemd/system: Dieses Verzeichnis enthält benutzerdefinierte und lokal angepasste Unit-Dateien und Symlinks. Es hat die höchste Priorität bei der Suche nach Unit-Dateien. Hier können Sie Ihre eigenen systemd-Unit-Dateien oder Anpassungen an bestehenden Einheiten hinzufügen.

  2. /run/systemd/system: Dieses temporäre Verzeichnis wird von systemd während des Systemstarts verwendet. Es enthält flüchtige, von der Laufzeit generierte Unit-Dateien und Symlinks, die nur während der aktuellen Sitzung gültig sind und beim Neustart gelöscht werden.

  3. /usr/lib/systemd/system: Dieses Verzeichnis enthält die Standard-Unit-Dateien, die von den installierten Paketen bereitgestellt werden. Normalerweise sollten Sie dieses Verzeichnis nicht direkt bearbeiten, da Änderungen bei Paketaktualisierungen überschrieben werden können.

  4. /usr/local/lib/systemd/system: In diesem Verzeichnis können zusätzliche, systemweit installierte Unit-Dateien abgelegt werden, die nicht von Paketverwaltungssystemen verwaltet werden.

  5. /etc/systemd/user: Dieses Verzeichnis enthält benutzerdefinierte und lokal angepasste Unit-Dateien für den systemd --user-Modus, der systemd-Dienste auf Benutzerebene verwaltet.

  6. /usr/lib/systemd/user: Dieses Verzeichnis enthält Standard-Unit-Dateien für den systemd --user-Modus, die von den installierten Paketen bereitgestellt werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass der genaue Pfad zu einigen dieser Verzeichnisse von der Linux-Distribution abhängen kann. Manche Distributionen verwenden zum Beispiel /lib/systemd/system anstelle von /usr/lib/systemd/system.

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